Schadendorf: Die Besitzer des Bramstedter Gutes / Schlosses

Die Besitzer des Bramstedter Gutes / Schlosses

Die Eigentümer des Hofes / Gutes Bramstedt werden hier in kurzer tabellarischer Form zusammengestellt. Soweit mehr zu den einzelnen Personen an Literatur oder Nachrichten vorhanden ist, führt ein Link dorthin.
Die Geschichte des Gutes selbst hat W. Prange sehr ausführlich schon 1966 dargestellt.
Die Seite ist noch in Arbeit

Besitzer im Jahre genannt bzw. von – bis

Name

ungefährer Umfang des Besitzes

Bemerkungen

Bemerkung

1479

Marquard Tiessen   Großbauer Quelle: Prange

 

Hinrich Tiessen   Großbauer; Quelle: Prange

1500/12 – 1538

Dirick Vaget (+ 1538)
1. oo Anna Tiessen (+ vor 1537)
2. oo Elisabeth Koep aus Hamburg (Vater Johann Koep) [andere Schreibweisen nach
Percy Schramm: Koop, Kopes, Copius]
mind 12 1/2 Hufen und 5 Kathen; sowie  2 1/2 Hufen strittig zwischen Vaget u. Tiessen Erben Er gehörte als Dirick von Bramstedt zu den Hauptleuten im Heer des dän. Königs Christian II. Ab ca. 1516 ist der Besitz in Bramstedt wohl als (adeliges) Gut zu bezeichnen durch Verleihung entsprechender Privilegien und Herrschaftsrechte durch König Christian I. Quelle: Prange

nach ihm ist eine Straße benannt (Vagetweg)

1538 – 1540

Elisabeth Vaget geb. Koep      

1540 – 1571/2

Caspar Fuchs (+  1571/2)
oo Witwe Elisabeth Vaget
vier Hufen gehen als Erbe an Tiessen Söhne. Fuchs bekommt zwei weitere Hufen und 1 Kate sowie die Mühle zu Campen Fuchs war als Sekretär (und Kanzler) für den König Friedrich I. und Christian III. tätig. Er arrondiert den Bramstedter Besitz im Flecken und baut sich einen Herrschaftssitz (das ursprüngliche Schloß?) nach ihm ist eine Straße benannt (Caspar-Fuchs-Weg)

1571/2 – 1575

Elisabeth Fuchs (Tochter) Mühle zu Campen geht wieder ab, da nur Caspar Fuchs zur Nutzung berechtigt war.    

~1575 – 1604

Gerhard Steding (aus bremischem Adel und Vizekanzler für Holstein-Gottorp)
oo Elisabeth Fuchs
  Steding erhöht den Druck auf die ehemals freien Bauern, die durch die vom König verliehenen Privilegien quasio zu Leibeigenen wurden und stellt Forderungen an Dienste und Abgaben ähnlich denen auf anderen adeligen Gütern

Ein weiterer Sohn ist evtl.:
In “Matrikel Schleswiger Studenten 1517-1864”, Achelis, Nachtrag Helk 1991:
Steding, Casparus, Holsatus, Herborn 25.3.1604 (Stb. Kuriander)

nach ihm ist eine Straße benannt (Stedingweg)

1604 – 1611

Witwe Elisabeth Steding
(+ 1636)
     

1611 – 1631

Sohn Arnd Steding (+ 1635)
oo Margarethe v. Stralendorf (Witwe aus Hamburg) 
Wohnhaus und Scheune bei Brand 1628 in Feuer aufgegangen
verkauft 1631 an König Christian IV. für 19.000 Rthlr.
Kauft von seiner Mutter für 6.300 Thlr. Nach einem Prozeß musste er seine Miterben auszahlen; geriet in Not; starb kurz darauf in Magdeburg Quelle: Prange

1631 – 1633

Christian IV., König von Dänemarkdanmark_christian4_d 11 Hufen, 25 Katen; aber mehrere Hufen waren mit fremden Lasten belegt   nach ihm ist eine Straße benannt (Königsweg und König-Christian-Str. )

1633 – 1648

Wiebeke Kruse, Gefährtin Königs Christian IV.vibekekrusekl
Kinder:
Elisabeth Sophie
* 1633 in Bramstedt (?)
+ 20.1.1654
beerd. 16.3.1654 in Kiel, St.Nikolai-Kirche
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Ulrich Christian
* 7.4.1630 Ibstrup oder Jägersborg/DK
+ 11.12.1658 bei Kopenhagen an Erschöpfung im Kampf (beschrieben in dem
Roman “Frau Marie Grubbe”)
nach Arrondierung und Zusammenlegung jetzt 18 Hufen, 29 Katen, die Bramstedter Mühle und Gayen; Sanierung der Gebäude mit Material aus der geschliffenen Festung Krempe. Neubau/Erneuerung des Portalhauses 1647 Schenkung durch den König, der gleichzeitig adelige Hoheitsrechte über die Untertanen verleiht. Diese werden jedoch weitgehend durch jährliche Barzahlungen abgelöst. nach ihr ist eine Straße benannt (Wiebke-Kruse-Str.)
  als Verwalter eingesetzt:
Jürgen Kruse + 1638; verh. mit Engell
Wwe. Engell heiratet 1641  Johan Freimoth (Freimuth) der 1649 stirbt
  Jürgen Kruse dürfte ein Bruder oder Cousin der Wiebeke Kruse sein. Er scheint aus Weddelbrook zu stammen (s. Riediger) Quelle: Riediger, Stellenverzeichnis

Quelle: Riediger, Stellenverzeichnis

1649 – 1673

Tochter Elisabeth Sophie Gyldenlöve
(* 1633; +20.1.1654; begr. 16.3.1654 in Kiel St. Nikolai Kirche)elisabethSofieGyldenlove_Kopie
oo 18.6.1648 Generalmajor
Claus v. Ahlefeldt (* 1614; +1674) Amtmann in Trondheim/Norw. 1662clausvonAhlefeld
  Ahlefeldt (Gutsbesitzer auch auf anderen Gütern) verlangt wieder Hofdienste von seinen Untertanen und setzt eigene Jurisdiktion durch wie auf adeligen Gütern üblich.

Claus von Ahlefeldt, geb. 2.9.1614 in Gelting/Ostsee
gest. Jan 1674 in Kiel?; bestattet am 6.5.1674 in St.Nikolai-Kirche in Kiel
Vater: Carl von Ahlefeldt *30.11.1576 in Gelting; (Sohn des Claus von Ahlefeldt und der Magdalene zu Rantzau)
Mutter: Beate von Rantzau geb. ca. 1590 in Bothkamp, Plön + 1657 Husum (Tochter Breide von Rantzau und Öllegard von Qualen)

1. Heirat
Catharina von Qualen, * 1610 Flensburg +1639 Lübeck (Tochter des Otto von Qualen und der Dorothea von Rantzau)
1 Kind.

2. Heirat: 18.6.1648 mit Elisabeth Sophie Gyldenlöve * 1633 Bramstedt + 20.1.1654 (Tochter der Christian IV. und der Vibeke Kruse)
1 Tochter

3. Heirat am 1.3.1655 mit Anna Hedwig Buchwald *4.1.1629 in Schierensee + 14.12.1695 Klein Nordsee (Tochter des Daniel von Buchwald und der Margarethe von Ahlefeldt)
6 Kinder

 
  Verwalter ab 1649:Wappen Roepstorff


Christoffer Röpstorf (* ca. 1615 – +1665) aus dem mecklenb.-dänischen Geschlecht Röpstorff
oo mit Elsebe (Elisabeth) Roepstorff geb. Schröder (Vater: Hans Schröder * ca. 1580 + 30.6.1643 in Lojtgaard/Schwansen; Angaben aus Finn Holbeks Homepage

Kinder:
s. hier

  Christoffers Mutter Sophie von Ahlefeldt ist eine Schwester zu Claus von Ahlefeldt.

Ferner ist er evtl. ein Bruder zu Helvig Roepstorff, die 1632 in zweiter Ehe mit Frederik von Ahlefeldt auf Seester(mühe) verheiratet ist.
Bei der Taufe der Anna Dorothea Vennighusen 1667 wird als Patin genannt “Fraw Generallin Anna Hedewig von Ahlefeldt”

Ein Sohn ist evtl.:
In “Matrikel Schleswiger Studenten 1517-1864”, Achelis, Nachtrag Helk 1991:
Roepstorf, Burchard, Holsatus, Auch Jena 1664 SS (Burchardt Christopherus a.R.)

Quelle: Riediger, Stellenverzeichnis
  evtl. Nachfolger ist ab 1665 Röpstorffs Schwiegersohn Monsieur Johannis Vennighusen.
Bei der Geburt dessen Kindes Ellsebe Agnes in 1668 treten als Paten u.a.
Cornelius de Hertoge und Anthony Vennighusen auf.
Es wird sich bei Hertoge um denjenigen handeln, den Jürgen Fuhlendorf in seiner
Chronik als “Geldteinnehmer … nahmens Cornely Härtog, König-Märkischer Factor” bezeichnet.
Cornelius de Hertoghe wird ab 1669 bis 1677 als Besitzer des Hofes Ottenbüttel genannt (s. Chronik der Kirchspiels Hohenaspe, H. Hansen, 1895)
  Dem Johannis Vennighusen folgt 1670 Clauß von Örtzen
  Die Hochzeit war laut http://nermo.org/slekt/d0062/g0000068.html#I63574 1666 in Bramstedt.
In “Matrikel Schleswiger Studenten 1517-1864”, Achelis, Nachtrag Helk 1991:
2901. Johannes Venninghausen, Holsatus, Auch dep. Helmstedt 1.6.1661 (Pfanninghusen), ebd. 29.3.1662 (Fenninghausen)
Der Name Venninghausen taucht im Internet auf bei http://home.foni.net/~adelsforschung1/luebeck.htm (Venninghausen, Christoph, Domherr seit 10.April 1686, resigniert 1692); und ferner kommt der Name vor bei http://runeberg.org/dbl/8/0509.html  mit Elisabeth Hedevig Johannsen geb.. Venninghausen, die 1712 einen Sohn zur Welt bringt. Schließlich noch bei http://www.fehmarn-genealogy.com/the_clergymen_of_burg.htm ein Joh. Wilh. Venninghausen, *6.12.1705 Burg/Fehmarn, Diacon 1731, Archidiacon  1737, +16.6.1751
Quelle: Riediger, Stellenverzeichnis

1673 – 1693

Tochter Christine Sophie Amalie Ahlefeldt  (1650 -1729)
1) oo 1669 Rittmeister Claus v. Örtzen aus Mecklenburg * 25.10.1638 + 3.1.1694 (
Epitaph in der Kirche zu Kavelsdorf/Meck.) Herr auf Rederank und Scharfstorff  (o|o 1682)
2) oo 1683 Oberstleutnant Johann Gottfried Frhr. v. Kielmannsegg aus Österreich – in dänischen Diensten – (+ 22.5.1724 in Inzersdorf)  (o|o 1695)
3) oo russischer Generalmajor Johann Karl Frhr. Diede(n) zum Fürstenstein (+ 1712)
  Hinsichtlich des Freiherrn von Kielmannsegg gibt es unterschiedliche, widersprüchliche Angaben.

Hans-Hinrich Harbeck nennt ihn in seiner Chronik Bramstedts Johann Gottfried (Seite 299), der aus Österreich stamme.
Einen solchen gibt es in der
Familienchronik der Herren, Freiherren und Grafen von Kielmannsegg (S. 52ff). Er war in Spanien geboren, wo sein Vater in militärischen Diensten war, und selbst zunächst in spanischen Diensten, dann in dänischen (1683-1693). Von einer Heirat in Holstein schweigt die Familienchronik, erwähnt aber eine weitere in Österreich am 2.10.196, die kinderlos verbleibt. Nach seinem Tod 1724 gibt es keine Nachfahren dieses Zweiges.

In der Familienchronik wird andererseits gesagt (S. 103 Fußnote), dass Friedrich Christian (*1.2.1638 ) der Ehemann zu Christine Sophie gewesen sei und dieser das Gut dann schnell an seinen älteren Bruder Hans Heinrich – auch Johann Heinrich genannt – (*29.9.1636 – 2.6.1686)  veräußert habe.
Beides sind Söhne des sehr bedeutenden und mächtigen Mannes am Gottorfer Hof Johann Adolf von Kielmann. (s.a.
www.wikipedia.de).

In der Familienchronik auf S. 110 wird dann jedoch als Ehegattin (oo 1666) des Friedrich Christian eine Maria Elisabeth Ahlefeldt (*1643-1709; V: Nikolaus auf Gelting, M:  Anna Hedwig von Rantzau) genannt; – das passt nicht .. hier verwechselt der Author Claus (*1610) und ‚unseren‘ Claus (*1614), die allerdings Cousins sind.

Johann Gottfried Kielmannsegg erwirbt (als Strohmann für den dän. Oberrentmeister) den königl. Schuldschein für den Flecken Bramstedt und verlangt nach Hand- und Spanndiensten. Dies löst den „Freiheitskampf der Bramstedter Bauern“ unter Jürgen Fuhlendorf aus.

Christine Sophie lebte nach Verkauf des Gutes in der Mühle. (* 1729, ebenda)

von Oertzen ist in zweiter Ehe verheiratet mit Hedevig Ahlefeldt * 20.4.1659 Fresenburg + 1701 (deren 3. Ehe; beide Männer vorher sind verstorben)

1693 – 1695

Ehemann  Johann Gottfried Frhr. v. Kielmannsegg (*  + 22.5.1724) Ohne Mühle und Gayen, die nur bei leiblichen Erben Wiebeke Kruses bleiben dürfen. Anmerkung wie vor

Kauf wurde zurückgewickelt, als der Mann seine Frau verließ; Ehe wurde annulliert.

 

1695 – 1696

Christine Sophie Amalie Kielmannsegg geb. Ahlefeldt gesch. von Oertzen (1650 -1729)   Sie lebt zuletzt auf der Bramstedter Mühle, wo sie verstirbt. Beisetzung erfolgt in der Famliengruft in der Bramstedter Kirche direkt am Altar.

Sie heiratet ein drittes Mal unter dem Namen von Dieden. Die Tochter aus erster Ehe, Charlotte Friederike von Oertzen, heiratet einen Thomas von Schmidegg und geht nach Österreich-Ungarn, offenbar samt Familiennachlass, da sich im Besitz dieser Linie (heutige Nachfahren tragen den Namen Segur-Cabanac in Salzburg) Bilder der Familie aus dem 17. Jahrhundert befinden.

 

1696 – 1697

Johann Hugo v. Lente, Vizekanzler der Glückstädter Regierung; (Grab in der Domkirche in Lübeck?)   Kauf wird ebenfalls untersagt / zurückgewickelt. Er kauft sodann Gut Fresenburg bei Oldesloe  

1698 – 1751

Johann Ernst Baron von Grothe, Oberstleutnant und hessen – kasselscher Oberberghauptmann (+ 1725) und Frau Anna von Grothen geb. von Bülow
(Die Mühle und Gayen bleiben bei Christine Sophie Amalie; sie verstirbt 1729 auf der Mühle; Ihre Tochter Charlotte aus der Ehe mit von Oertzen heiratet den Reichsgrafen
Thomas Theodor von Schmi(e)degg (aus ungarischem Adel))
  Kauft unbesehen. Beurkundung in Wetzlar. Er fühlt sich getäuscht über den Zustand und klagt mit der Verkäuferin. Dem Gut geht es schlecht. Mehrere Hufen sind nicht besetzt.
Die Witwe soll die Untertanen mit großer Härte behandelt haben, so dass viele Bauern Hof und Häuser verließen.
 

1706

Magnus v. Wedderkop, gottorfischer Geheimer Ratspräsident und Minister (* 26.10.1637 Husum + 16.1.1721 Hamburg); Amtmann von Tremsbüttel   Kauf vom König untersagt  

1743 oder 1751

Friedrich Wilhelm Freiherr von Printzen * 1719+ 1773, Herr auf Karow, königl. preuss. geheimer Kriegsrat, und Ritter des Heiligen Hubert-Ordens (Sohn des ranghohen preussischen Oberhofmarschalls Marquard Ludwig v. Printzen) oo ??   (die Jahreszahl 1743 wird bei Schröder / Biernatzki genannt)

Biographie Marquard Ludwig von Printzen

 

 

1750/1

Hans Friedrich Gotsch,
Marx Schümann,
Grobschmied Albert Bartels;
Bürger aus Bramstedt
  Drei Bramstedter Bürger kaufen. Kauf scheitert durch Tod der Baronesse von Grote. Die Käufer werden von Stolberg abgefunden.  

1751 – 1756

Graf Christian Günther zu Stolberg (* 9.7.1714 in Stolberg; + 22.6.1765 in Aachen), Amtmann des Kreises Segeberg – seit 1744 in Bramstedt –

Mehr Infos: http://www.grafschaft-stolberg.de

Er verkaufte schon über ein kleines “Verkaufsexposee   nach ihm ist eine Straße benannt (Graf-Stolberg-Str.)

1756 – 1774

Regierungsadvokatus Marcus Nicolaus Holst (Obergerichtsadvocat) Quelle: Schröder/Biernatzki    

1774 – 1796

Justizrat Ferdinand Otto Vollrath LawätzFerdinand Otto Lawätz

Herkunft des F.O.V.L.: (s. www.nd-gen.de)

Vater: Hinrich Frantz Lawaetz, # Eck in St. Nikolai 28.12.1762, bis 1723 Schreiber des
Postmeisters und Bürgermeisters in Itzehoe Rohde, danach Sekretär des Kommandanten der Festung
Rendsburg, Generalleutnant von Rodstehn. Proviantkommisssar in Rendsburg 11.5.1742, Justizrat.
Mutter: Hedwig Christiane Otte * 22.2.1723, † Altona 18.12.1792
oo 1. Krieseby 13.2.1743
4 Söhne * Rendsburg: Christian Otto, * 2.2.1745; Heinrich Wilhelm, * 29.4.1748; Johann Daniel, * 19.2.1750;
Ferdinand Otto Volrath, * 13.5.1751

kauft für 25.000 Thlr. Er sichert sehr viele Archivalien und scheibt sie ins Reine. Er setzt sich für die Abschaffung der Leibeigenschaft ein. Er pflanzt die erste Allee vor dem Schloß.  

1796 – 1840

Prof. Friedrich Ludwig Wilhelm MeyerFriedrich Ludwig Wilhelm Meyer kauft für 40.000 Thlr. Schriftsteller, Archivar, Weggefährte einiger Dichter und Denker der Zeit (u.a. Schiller)
Biograph des großen Schauspielers F.L.Schröder.
Grabmal vor der Kirche
 

1840 – 1842

Prof. Friedrich Ludwig Wilhelm Meyer Erben      

1842 – 1846

Landdrost von Lütken / Lütcken

Bei Internetrecherchen fand ich diesen Namen und diese Titulierung im Emsland und mit anderer Titulierung (Cabinettsrath) bei Stade

1854 ist eine Ordensverleihung verzeichnet in Hof- und Staatskalender für das Königreich Hannover 1863

kauft für 48.000 Thlr.    

1846 – 1857

Ludwig Graf von Kielmannsegge aus Wunstorf, Hannover (* 27.7.1798 + 19.7.1873 in Cappenburg) oo 1827 mit Therese Marianne Magdalene vom und zum  Stein, Baronin von Nassau (*3.5.1803 + 1.1.1863 in Cappenburg) ( Tochter des berühmten Freiherrn vom Stein)   Er läßt das Gut durch Paustian verwalten.
Zur Indentitätsfrage fand ich:
1865 unter den abgegangenen Koeniglichen Hof- und Civil-Dienern Graf Georg Friedrich Ludwig von Kielmannsegge, Geheimer Legations-Rath, Kammerherr, Major (Hof- und Staatshandbuch fuer das Königreich Hannover auf das Jahr 1818- 1865
 
1846 Eduard Graf von Kielmannsegg (*15.02.1804 Hannover – 6.3.1879 Blumenau)   ob er von 1846 an oder zunächst sein Vater Ludwig Eigentümer war, ist mir nicht klar. Laut Familienchronik (S. 103/4)  war er 1846 der Eigentümer. Da er die Chronik verfasst hat, muss er es wissen.  

1857/1863 – 1904

Nicolaus F. Paustian (*1825 – +1920) verheiratet mit Metta W. Wichmann, Tochter des Mühlenpächters in Bramstedt

NF_Paustian_200

er hatte zuvor schon Gayen und die Mühle gekauft und vereinigt so wieder große Teile des W. Kruseschen Besitzes   nach ihm ist eine Straße benannt (Paustianring)

1873

Bramstedter Sparkasse      

1874

Aufhebung des adeligen Gutsbezirkes und Zusammenlegung mit dem Flecken

1904 – 1925

Georg Meyer aus Sievershütten      

1925 – 1965

Gärtnermeister Kurt Meyer      

1965

Stadt Bad Bramstedt      
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