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www.alt-bramstedt.de Geschichte und Geschichten aus Bad Bramstedt in Holstein bearbeitet und zusammengestellt von Jan-Uwe Schadendorf
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Pastoren und Diakone in Bramstedt
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Lutherische Pastoren in Bramstedt (von Klaus Biel, Hamburg)
nach meinen Recherchen aus der hauptsächlichen Quelle:
Hans Hinrich Harbeck "Chronik von Bramstedt" im Broschek-Verlag Hamburg 1959
Christian * 1503 Gottorf Sohn des Herzogs von Holstein Friedrich (1523 der I.von Dänemark) begleitete seinen Lehrer
Ritter Johann von Rantzau (auf Breitenburg 1531) 1521 zum Reichstag nach Worms, wo Martin Luther vor Kaiser und Reich seine Auffassung vertrat. Seitdem war er der evangelischen Lehre zugetan und
wurde Verfechter der Reformation in Schleswig-Holstein und Dänemark (1542 generelle Einführung auf dem Landtag zu Rendsburg).
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1522
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Johannes von der Lippe + wahrscheinlich Pest 1548
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1548
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Bisheriger Kaplan Hermannus Burtfeld nach Leichenstein 36 Jahre = Diakon und Pastor (+ 1569)
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1570
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Bisheriger Kaplan = Diakon Isaak von der Burg "Isaak von der Burg ist nach Hermanni Burtfeldten Tod Pastor
geworden und der Kirche von 1570 bis 1579 gedient lt. Kirchenrechnungen" und
danach Pastor in Brockdorf / Wilster Marsch geworden."
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1580
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M(agister) Casparius Ludolphus nach 5 jähriger Tätigkeit nach Hamburg-S.Petri berufen, vorher war auch er Kaplan
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1585
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Johannes Hamerich, gewesener Diakon zu
Segeberg bis 1622 gedient (27 J.) / Abdankung wegen Krankheit. Sohn des 1565 Bramstedter Bürgers Christoffer H.1623.24.8.erfolgte Berufung des Nachfolgers.
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1623 - 1660
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Hinricus Galenbeck * 1594 Neubrandenburg (V: Paul
) + Bramstedt 25.5.1659 = 36 J.Pastor in Bramstedt
13.6.1617 unterschreibt er das Lübecker Koncordienbuch als "Erwählter Pastor von Travemünde" als
"Glambecius" (ca.23 J.alt)
Dasselbe Buch hat sein älterer Bruder als "Magister Martinus Glambecius aus Pommern" schon 5.9.1600, der
griechischen Sprache mächtig, anerkannt.
13.06.1617 Pastor in Travemünde 1619 Lehrer in Rechenschule Lübeck u.a. für seine spätere Frau und deren ältere
Schwester
24.9.1619 leistet Rotgerus von der Hoege im Konkordienbuch den Eid für Travemünde
24.8.1623 berufen nach Bramstedt und beginnt mit dem erstem Kirchenregister "Stellenverzeichnis Bramstedt"
o 1624.9.2.Lütjenburg Magarete Wohnnaw
(Qu: ihre Leichenpredigt) * 5.4.1607 Lütjenburg als Tochter des verstorbenen Bürgermeisters H: Dethlevus Wohnnaw + 1646 in Bramstedt und der 1649 noch lebenden Mutter Magdalena Müller, T. d.
Ratsherrn Paul in Lütjenburg oo Lütjenburg 1624.13.6.in Gegenwart dortiger 2 Prediger
Kinder: 1) Anna * 15.3.1625 oo 1645 H. Pastor Johannes Cölerus zu Bresen, Hzgt. Mecklenburg + im Kindbett 7.4.1646
2) Paul * 29.6.1627 + 7.9.1627 3) Dethleff * 15.11.1630 l e b t 11.9.1650 Stud. Wittenberg = 1660 NF. 4) Heinrich * 29.6.1632 + 20.8.1632 5) Daniel * 6.1.1634 l e b
t 21.3.1654 Wittenberg/ 1656.17.8. Herr "Mag."
Ehefrau Margarethe Wohnnaw * 5.4.1607 Lütjenburg +19.3.1649 Brst. Predigt P. H. Johannes Schumann,
Kaltenkirchen; mithin Jfr.= 17 J.3 M.; oo 25 J./.14 W. 1 T.; Alter 42 J./.2 Wochen
oo 2) 1650 Wwe.Engel des Verwalters Johan Freymuth
davor Jürgen Kruse (* ca.1606) Tochter des Bauern Claus Kruse in Puls/ Schenefeld = keine Kinder sie lebt noch 1660 (Patin).25.3.
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1660 -
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Sohn Detlev Galenbeck wird 22.ff3.1660 Nachfolger des Vaters in Bramstedt - Einführung 6.5.1660 in Krempe + 1686/7
oo 1660 Christine NN -
Kinder:
1) Conrad Hinrich * 1661 - hier 2) Friedrich = Herr als Pate 6.5.1688 3) Hinrich = Pate 3.5.1702
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1687 - 1701
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Enkel Conrad-Henricus Galenbek(en), Pastoris loci Familia 1687.
* 1661 Pate wohl Conrad Dammann oo 28.3.1660 A. Lindemann, V Rötger L.
"Ich, Conrad-Henricus Galenbeck, bin in den Ehestand getreten (als Adjunkt)
oo Anno 1684. 7.10. mit, damahls Jungfrauen
Anna Davendorffs, des die Zeit schon sehligen Hermanni Davendorffs, gewesenen Archi-Diaconi an S. Peter in Lübeck, Eheleibliche Tochter. 15.6.1654 im Konkordienbuch als designierter Pastor S. Peter
Und sind Wier in Lübeck, von dem Herrn Haupt Pastore Zu S. Marien, Hn. M. Bernhardo Krechting copulieret worden, dem 7. Octobri, War der Dienstag nach Dom. 19. p.Trin. Uns hat Gott folgende Kinder
bescheret..."
1) Anno 1685, den 16. July, Nachmittage ein Vierthel vor 1 Uhr, einen Sohn, der den 17 ten dito getaufft, und
Dethlev Jacob genennet worden. Gev.: Mein sehl. H. Vater Dethlevus Galenbeck, H. Jacobus Stolterfoht, Raths-Apotheker in Lübeck, und Jfr. Catharina Elisabeth Schlaffen. Ist gestorben
selbigen Jahres, den 2. Novembris Morgens ümb 8 Uhr, und den 10, eiusdem begraben. 2) Anno 1686, den 19. Augusti, Donnerstages nach Dom. 11. p. Trin., Morgens halb 7 Uhr, eine Tochter, so getaufft
den 20 ten dito, und Christina Emerentia genennet worden. gev.: Meine sehl. Mutter Christina Galenbeken, Fr. Pastorini Margareta Krechtings in Lübeck, und H. Johann Caspar Schröder, ein
Seiden-Händler daselbst. 3) Anno 1688, den 6. Maji. Dom. Jubilate, Morgens Glocke 6, einen Sohn, der da er am 7 ten dito getaufft den Nahmen Hermann Henrich empfangen.
Gev.: H. Pastor Bernhardus Krechting, H. Friederich Galenbeck, Fr. Elisabeth Dorothea Lippen auß Lübeck. Ist gestorben Ao 1703 den 20. Marty nach Dom. Laetare. 4) Anno 1689, den 7
December, Sonnabends vor Dom.2. Adventus, l, Vierthel vor 7 Uhr, frühe, einen Sohn, so gleich getaufft, und Dethlev Jacob benahmset.l Gev.: H. Ingwer Rickqvartzen, Bürger-Meister in Husum,
H. Lucas Stolterfoht, ein Brauer auß Lübeck, Jfr. Beata Oxen, auß Husum. Ist gestorben Ao 1692, den 21. Aprilis, stracks nach halb 5 Uhr, Abends, und den 28 dito begraben worden. 5) Anno 1690,
den 14 December, Dom. 3 Adventus, Morgens ümb halb 4 Uhr, eine Tochter so gleich selbigen Tages getaufft, und Anna Dorothea genennet worden Gev.: Fr. Emerentia Druelen(oo P. Mich.
Kellinghs), Fr. Dorothea v. Mellen auß Lübeck, Hanß Tönnsen, ein Kramer auß Schleßwig, meiner Frauen Schwester Mann. 6) Anno 1692,den 19.November, Sonnabends vor Dom. 26. p.Trin., Abends 1 V. nach
5 Uhr eine Tochter, welche am folgenden Sonntage getaufft, und Catharina Elisabeth genennet worden. Gev.: Die Fr. Apothekerinn Stolterfohten in Lübeck, Jfr. Dorothea Elisabeth Stolterfohts,
H. Peter Wichmann, Sen.. Ist gestorben in den Blattern, Anno 1698, den 16 January, Dom. 2. p. Epiph. , Abends 1 V. nach 11 Uhr, und den 3 February, Donnerstage nach Dom, 4.p.Epiph. begraben.
7) Anno 1694, den 26.Febr., Montags nach Dom. Invocavit, Morgens 1 V. vor 10 Uhr, einen Sohn, der den 27 dito getaufft, und Conrad Friederich benahmet, Gev.: Jürgen Fuhlendorff, Hanß Jürgen
Kienlein, Magdalena Wichmanns, Ist gestorben in denen Blattern Ao 1698, den 20.January, Morgens, kurtz vor 7 Uhr, und zugleich, nebst vorgemeldtem seine Schwester den 3. Febr. begraben. 8) Anno
1695, den 26.Juny, Mittwochens nach Dom. 5. p. Trin., kurtz nach halb 5 Uhr, eine Tochter, so den 27 dito getaufft, und Margareta Hedewig genannt. Ist gestorben Ao 96 den 29.Octobr.,
Donnerstags nach Dom. 20.p.Trin., Morgens 1 V. nach 8 Uhr, und den 5 Novbr. begraben. Ihre Gevattern waren H. Past. Arnold Maltzhahn, des Hn. Pastoris zu Kaltenkirchen älteste Jfr. Tochter. 9)
Johanna Francisca, geb. 22.Okt.1696, get. 23.Okt.1696. Gev.: Fr. Engel Wichmanns, Fr. Anna Margareta von Höfen, Christian Hamerich; Zwillinge: geb. 23.Okt.1697, 10) Paul Johann
, get. 23.Okt.1697 So. v. 21.p.Trin. Gev.: H. Johann Bernhard Rose Pastor zu Kellinghusen, Paul Davendorf aus Stockholm, Abel Bartels; 11) Dethlev Jacob, Nottaufe, ertrunken 3. V. 1702
in einem Teich im Garten, begraben 10.5.1702; Gev.: H. Comm. Dethlev Averhoff, Hinrich Galenbeck, Jfr.Christina Dorothea Götzen, 12) Conrad Martinus, geb. 10.Nov.1698, get. 10.Nov.1698;
Gev.: Fr. Emerentia Druelen, Metta und Magdalena Fulendorffs;
Pastor Conrad Henricus Galenbeck, gest. 22.1. 1702
oo 2) 21.8.1699 (= Mo. n. 21.p.Trin.) mit
Jfr. Catharina Elisabeth Stangen, T.d. Hutmachers N. Stange.
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1702 - 1707
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Magister Daniel Hartnaccius (Hartnack) * Mulkenthin/Stettin 1642.20.11.+ 1708 Bramstedt im 66.J.
Sohn des Pastors Johannes H. in Mulkenthin + Hamburg-S. Georg 1648
1666 Uni.Frankfurt/Oder 1669 Professor Uni.Erfurt 1670-80 Privatgelehrter Dresden
1680 Rektor am Bremer Althenaum 1683 1.Rektor Stadt Altona 1690-1701 Rektor Domschule Schleswig
oo Dresden nach 1670 schwangere adlige Witwe und verspricht ihren Prozess in Dresden zu beenden und betrog sie um einige 100 Taler
> entlassen und ins Gefängnis geworfen > in Frauenkleidern entflohen
Hartnack schrieb zahlreich Streitschriften: 1, 2, 3, 4, 5, 6,
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1707 - 1725
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Johannes Petrus von Kriegbaum, Darmstadio-Harsus
(Hesse), ab anno 1707 - 1724;
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2.p.Epiph. 1707 zu Glückstadt von Pastor Gerckens mit Fr. Maria Meiners geb. Evers, T.d. H. Claus Evers, vornehmen Bürgers und Handelsmanns zu Glückstadt. (Jgs. Schwager Marcus Evers, geb. gest. 29.4.1711, begr. 7.5.)
Kinder: Anna Sabina, geb. 7.Nov.1707 (get. 10.Nov. Martini) Gev.: Fr. Comm. Catharina Elisabeth Aberhoffs, Fr. Pastorin von Kellinghusen;
Zwillinge, geb. 3.9.1708, get. 6.9.1708; Henrich Daniel, Gev.: H. Oberkammerdiener (Schwager) Henrich Licht, H. Hans Götsche, Königl. Heidereuter auf Hartenholm, H. Pastor zu
Kaltenkirchen Daniel Güldner, Fr. Anna Maria Hummelin; Johann Georg, gest. 5.Okt.1708, begr. 10.Okt.1708; Gev.: Jürgen Fulendorp, Johann Otto Goss, Fr. Magdalena Wichmans;
Johann Georg, geb. 28.4. 1710, (get. l.Mai 1710); Gev.: Mons. Valentin Schultz, Königl. Dingvogt, Mons. Jochim Wulff, Fr. Margreta Fulendorps; Anna Magdalena, geb. 5. Aug, 1711
Gev.: Fr. Margreta Hamerichs, Fr. Trincke Dittmers, M. Michel Frauen;
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1725 - 1731
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Johannes Joachim Peper, Segebergo Holsatus, ab 1725.
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1731 - 1733
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Crusius, Magnus C., praktischer und akademischer
Theologe, geb. 10. Jan. 1697 in der Stadt Schleswig, † 6. Jan. 1751 als Generalsuperintendent in Harburg. In den Gelehrten-Geschichten seiner Zeit, u. a. Schmersahl's "Zuverlässigen
Nachrichten" (Bd. 2. S. 734—757), in Strodtmann's "Beiträgen zur Historie der Gelehrsamkeit" (Th. 2. S. 76—106) wird ihm kein unbedeutender Raum gewidmet. Auch die
späteren Literarhistoriker (Meusel, II. S. 254; Rotermund, Gelehrtes Hannover, I. S. 417 und H. Schröder in Hamb. Schriftsteller-Lexikon I. S. 612) gedenken seiner. Jedenfalls gehörte C., der ein
fleißiges Interesse für Handschriftenkunde mit Gewandtheit als biblischer Interpret und Herausgeber verschiedener Anecdota zur alt- und neutestamentlichen Exegese, sowie mit gründlicher Einsicht in
gewisse Partien der Kirchengeschichte verband, zu den gelehrten Theologen seiner Zeit, ohne freilich durch Originalität besonders hervorzuragen. Aeußerlich führte ihn sein Lebenslauf aus dem engen
schleswig-holsteinischen Kreise mehrfach hinaus. Nachdem er in Kiel studirt hatte (er kam dort in den Genuß der zur Förderung der Humaniora von einem Holländer Samuel Schaß durch testamentarische
Verfügung vom 13. Nov. 1675 gestifteten sogenannten Schaßischen Stipendiums), darauf Hauslehrer bei dem Lübecker Bürgermeister v. Brömsen und Aufseher der Bibliothek bei dem ihm von mütterlicher
Seite verwandten fürstlich holsteinischen Staatsminister Magnus v. Wedderkopp in Hamburg gewesen war, kam er zunächst nach Kopenhagen, von dort 1723 als Legationsprediger mit dem Gesandten Gottfried v. Wedderkopp nach Paris und 1728 wiederum mit dem neuen Gesandten Christian v. Sehestedt eben dahin, und machte von dort aus eine wissenschaftliche Reise nach London und Oxford. Erst nach seiner Rückkehr amtirte C. als Prediger 4 bis 5 Jahre in seinem engeren Vaterlande und zwar theils in Bramstedt, theils in Rendsburg, bis er 1735 den Ruf in die zweite theologische Professur nach Göttingen erhielt und annahm. Seine akademische Thätigkeit dauerte bis 1747, in welchem Jahre C. als Generalsuperintendent, Consistorialrath und Hauptprediger nach Harburg kam, wo er bis an sein Ende wirkte.
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1733 - 1747
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Johann Georg Messarosch
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1748 - 1773
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Dethlevus Chemnitius
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1773 - 1793
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J. J. von Einem
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1794 - 1811
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Christian Heinrich Stössiger
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1812 - 1825
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Marcus Karck, geboren in Heiligenhafen. 1812-1825 hat er
hier als Pastor gewirkt und ist hier am 19. Juli 1825 gestorben. Er hatte viel Unglück in der Familie. Er ist viermal verwitwet und hat fünfmal geheiratet. Eine achtköpfige Kinderschar beanspruchte
den Vater.
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1825 - 1835
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Johann Gerhard Feddersen Kall
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1836 - 1858
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Otto Christian Gerber, geboren am 8. Dezember 1787 in
Heiligenstedten, Sohn des dortigen Hauptpastors Joachim Hinrich Gerber. In Bramstedt vom 27. April 1836 bis zu seinem Tode, dem 9. März 1858. Er schrieb die erste ausführliche Chronik. Sein Grab ist
noch erhalten. Kam 1836 von Rendsburg nach Bramstedt (nach Versuch einer kirchlichen Statistik Holsteins -von Johann Heinrich Bernhard Lübkert.)
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1859 - 1872
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Georg Heinrich Kroymann, Doktor philosophiae, geboren am
22. Januar 1808 in Herzhorn als Sohn des dortigen Hauptpastors Georg Heinrich Kroymann. In Bramstedt von April 1859 bis zu seinem Tode, dem 24. März 1872.
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1873 - 1892
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Detlef Friedrich Rolfs, geboren am 14. Mai 1827 in
Wöhrden als Sohn des dortigen Einwohners Reimer Rolfs. In Bramstedt vom 25. März 1873 bis 1. Oktober 1892. Er starb in Meldorf am 4. Dezember 1893. Während seiner Amtszeit wurde das Innere der Kirche
renoviert, der Schrankaltar auf den Boden gebracht und das jetzige Altarbild aufgestellt, die Bäume auf dem Friedhof bei der Kirche angelegt und der Friedhof links gekauft. Bei seinem Fortgange
schenkte er der Kirchengemeinde eine silberne Altarweinkanne im Werte von 300 Mark. Rolfs hat als Junggeselle gelebt.
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1892 - 1898
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Pastor Emil Heinrich Gustav Brucks, geboren am 15. Dezember 1862 in Bärwalde in der Neumark als Sohn des Lehrers Heinrich Brucks
und der Auguste, geborene Kriofsky. In Bramstedt vom 23. Oktober 1892 bis 31. Juli 1898. Von hier nach Berlin an die seinerzeit neuerbaute Samariterkirche gewählt. Während seiner Amtszeit wurde das
Pastorengehalt auf die Kirchenkasse übernommen, das heißt der Pastor bekam nun sein Gehalt in Geld ausgezahlt. Das war 1892. Von da an nahm der Pastor an allen Beerdigungen teil, während bis dahin
der Pastor nur mitging, wo eine Rede verlangt und bezahlt wurde.
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1898 - 1901
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Georg Heinrich Friedrich Erdmann Möhlenbrinck, geboren
am 5. Februar 1868 in Götingen als Sohn des Zugführers Möhlenbrinck. In Bramstedt vom 1. Februar 1899 bis 1. Oktober 1900. Von hier als Seminaroberlehrer nach Eckernförde, dann als Seminardirektor in
Segeberg und Rendsburg und schließlich (1915) Regierungs- und Schulrat in Schleswig.
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1901 - 1918
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Pastor lic. Dr. phil. Ernst Hümpel, geboren am 29. Mai 1867 in Borstorf (Lauenburg) als
Sohn des dortigen Landmannes Franz Joachim Nicolaus Hümpel und der Maria Margaretha Sophia, geborene Hardkop. In Bramstedt vom 20. Januar 1901 bis zu seinem Tode am 23. Februar 1918. Sein Streben
war, kirchliches Leben zu wecken. Er baute das Gemeindehaus und rief damit eine umfangreiche Gemeindearbeit ins Leben: Kirchliche Frauenhilfe, Gemeindeschwesternstation, Warteschule, Posaunenchor,
Männer- und Jünglingsverein, Jungfrauenverein, Kindergruppen für Knaben und Mädchen. Auf seine Anregung hin wurde am 12. Januar 1908 ein Verein zur Begründung einer Höheren Privat schule gegründet.
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1918 - 1923
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Pastor Felix Jakob Hermann Paulsen, geboren am 27. Januar 1890 in Sterley als Sohn des Pastors Adalbert Paulsen und Henny,
geborene von John. In Bramstedt vom 24. Oktober 1917 bis zum 14. November 1923. Von hier als Missionar im Auftrage der Breklumer Missionsgesellschaft nach China gegangen.
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1923 - 1937
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Pastor Friedrich Paul West, geboren am 29. Mai 1880 in Altona als Sohn des Kaufmannes Ernst Peter Christian West und der Klara,
geborene Mann. In Bramstedt vom 23. März 1924 bis Juni 1937. Von hier in die dritte Pfarrstelle der Altonaer Hauptkirche berufen.
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1937 - 1951
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Pastor Martin Christiansen, geboren am 28. Februar 1907 in Ellhöft bei Süderlügum. In Bramstedt seit dem 7. November 1937.
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1951 - 197x
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Pastor Pfeiffer
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diverse weitere Pastoren
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aktuelle Pastoren
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Lutherische Diakone in Bramstedt
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1533 - 1548
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1533 (Grafenfehde) Hermannus Burtfeld bis 1548 im Pestjahr dann Kirchherr
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1548 - 1550
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"Herr" Lucas "NN" wohnte in der "Vicarie" + Pest 1550
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1550 -1551
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Johann Wasmohr (Harbeck) = Wasmer von Hamburg, so Fastelabend (1551) bey Hinrich Ord(es) Haus von Eggert Bult(es) erschlagen.
Der Täter wurde 1552 in Segeberg geköpft. Hans Hinrich Harbeck kann die Jahreszahl n i c h t nennen, aber tatsächlich + 9.2.1551, da Familie Wasmer eine Grabstätte in der Kirche
Hamburg-St.Nicolai 1551 erwirbt.
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1551 - 1566
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Friedrich "NN" ist (1566) weggezogen und elendig vor Lübeck gestorben.
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1567 - 1570
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1567 Isaak von der Burg vorher Diakon in Krempe und ab 1570 Kirchherr (Nachkomme des 1392 Kremper Stifters/Färbers Drewes von
der Burg des dortigen "Gasthauses zum heiligen Kreuz")
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1570 - 1580
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1570 Casparius Ludolphi Sohn des Ludolph Petrovius, Pastor Neuenkirchen, und Enkel des Pastors Petrus Jannichius (patronomische
Namensführung) oo Cathrina Wolders, Tochter des Statthalters Dieners (beamteter Bürgermeister Bramstedt) Dethlev Wolders
Kinder: Detlev Ludolphi Bram 1652 Pastor Siek/
Casper Ludolphi Pastor + 1657 Haseldorf
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