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Die Grafen Luckner und Bimöhlen
Im 19. Jahrhundert wohnte über viele Jahre die (bzw. eine) Familie Luckner auf dem Hof Bimöhlen, aus der der berühmte “SEETEUFEL” Felix
Graf Luckner stammt.
Der Heimat und Familienforscher Werner Fritzsche aus Dresden stellte mir dazu seine Forschungsergebnisse zur Verfügung, die ich hier veröffentliche
und zwar in der Fassung aus dem Jahr 2005. Die neuere Fassung aus 2010 finden Sie hier als pdf-Dokument (4,5 Megabyte; längere Ladezeit).
Vorwort
Mit der Geschichte des westlichen Dresdner Raumes waren fast 100 Jahre lang die
Grafen von Luckner auf Schloss Altfranken eng verbunden. Obwohl der Lucknerpark das Territorium war, welches sich eng mit meiner Kindheit verbindet, bestand an den Grafen von Luckner damals wenig Interesse.
Die vor ca. drei Jahren begonnene Beschäftigung mit dieser Familie, mit der Geschichte ihres Schlosses und mit den Verwandten Grafen von Luckner vom Gutshof
in Pennrich, aus welcher der im 1. Weltkrieg als Kaperkapitän Sr. Majestät Kaiser Wilhelms II. so erfolgreiche „Seeteufel" Korvettenkapitän Felix Graf von Luckner
stammt, ergab nun eine reizvolle Aufgabe, auf „Spurensuche" nach den sächsischen Grafen von Luckner und deren Vorfahren zu gehen; Quellen in der Literatur und in
Archiven zu erforschen und auszuwerten sowie vielfältige Beziehungen zu Privatpersonen und Heimatvereinen zu knüpfen, um das Leben und Wirken der Grafen von Luckner möglichst breit zu erfassen.
Als Ergebnis liegt eine Broschüre vor, die dem Leser nicht nur die sächsischen Grafen
von Luckner nahe bringt, sondern auch Persönlichkeiten der Zeitgeschichte mit erfasst, die in irgendeiner Form zu den Luckners in Beziehung standen.
Einer breiten, interessierten Leserschaft wünsche ich viel Vergnügen beim Lesen.
Werner Fritzsche Verfasser
Dresden, im Juni 2005
Kontakt zum Verfasser: per E-Mail an: wefri@gmx.de oder
perTel./Fax: 0351-2843920
Unterhaltsames und Amüsantes
aus der Familiengeschichte des „Roten" Grafen von Luckner auf Schloss Altfranken, den Luckners vom Gutshof in Pennrich sowie
über ausgewählte Persönlichkeiten der Zeitgeschichte
Sein Ururgroßvater, Samuel Luckner, lebte als Gastwirt und Hopfenhändler von 1683 bis 1730 in Cham in Bayern/Oberpfalz.
Der Urgroßvater, Johann Nikolaus, wurde am 12.Januar 1722 in Cham geboren, riss mit 15 Jahren von zu Hause aus
und ging zum Militär. Zunächst in bayrischen und ab 1745 in holländischen Diensten. Im selben Regiment diente von
1745 - 1748 als Wundarzt Johann Kaspar Schiller, der Vater von Friedrich Schiller (10.11.1759-9.5.1805). Ab 1748 dient Luckner als Major in kurfürstlich-hannoverschen Diensten.
Während des 7-jährigen Krieges (1756 - 1763) war er Befehlshaber eines berühmten Husarenregiments. 1759 wurde er zum Oberst und 1761 zum Generalleutnant befördert.
Während des Krieges schafft er sich ein beträchtliches Vermögen, mit dem er in Holstein verschiedene Güter nebst Ländereien kauft, wie Gut Blumendorf, Gut Schulenburg und 1783 Gut Depenau bei Plön.
In diesem Gut Depenau wurde fast genau 100 Jahre zuvor am 17.10 1680 ein Kapitel sächsischer Geschichte unter
Kurfürst August dem Starken mit der Geburt von Anna Constantia von Brockdorff als Tochter des dänischen
Kavallerieoberst Joachim von Brockdorff und seiner Frau Anna Margarethe, geb. Marseli, verw. Berns aufgeschlagen.
Constantia heiratete 1703 den sächsischen Geheimrat von Hoym, kam so an den sächsischen Hof und wurde eine der
vielen Mätressen des Kurfürsten. Er ließ für sie das Taschenbergpalais bauen, schenkte ihr Schloss Pillnitz und
Pretiosen von enormen Wert, wie das Bad der Diana, eine aus orientalischem Chalzedon gefertigte Schale aus der Hand seines Hofjuweliers Johann Melchior Dinglinger.
Sie gebar ihm nach einer Totgeburt zwei Töchter und einen Sohn:
- Augusta Constantia (24.2.1708 - 4.2.1728)
verh. am 3.6.1725 mit Heinrich Friedrich Graf von Friesen
- Friederike Alexandra (22.10.1709-16.12.1784)
verh. am 18.2.1730 mit dem poln. Kronschatzmeister
Graf Johann Xantius Anton von Mosczinsky und
- Friedrich August (17.10.1712-15.10.1770)
verh. 1749 mit Christiane Friederike Gräfin von Holtzendorff.
Ende 1709 wurden die vier Wochen alte Friederike und ihre eineinhalb Jahre alte Schwester Augusta von ihrer Mutter
zu den Großeltern nach Depenau gegeben. Da diese in finanzielle Schwierigkeiten gekommen waren und auch kein
Geld aus Sachsen für sie nach Holstein kam, wuchsen die Töchter des Kurfürsten von Sachsen und Königs von Polen
in Armut auf. Erst im September 1721 wurden sie auf Befehl des Königs von ihrem Onkel, Großmarschall Löwendahl,
wieder nach Dresden geholt. Die Schwestern kamen in die Obhut ihrer Tante, der Baronin von Löwendahl, der zweiten Frau des Großmarschalls, einer geborenen von Rantzau aus Holstein.
Fünf Jahre zuvor hatte ihre Mutter mit 36 Jahren jedoch den Sächsischen Hof verlassen müssen, um als Gefangene 49 Jahre vom 24.12.1716 bis zu ihrem Tod am 31.3.1765 auf der Burg Stolpen zu verbringen -
Gräfin Cosel.
General Luckner hatte 1763 französische Dienste angenommen, mußte jedoch bis 1790 auf seinen Gütern in Holstein bleiben, da man seine Dienste nicht benötigte.
1778 war er vom dänischen König (Holstein, Schleswig und Lauenburg standen damals unter dänischer Verwaltung) in den Freiherrenstand und 1784 in den erblichen Grafenstand erhoben worden.
Am 28.12.1791 wird er zum Marschall von Frankreich ernannt. 1792 widmet ihm der junge Pionierleutnant Rouget de l'lsle das Schlachtlied der Rheinarmee, welches später als
Marseillaise zur Nationalhymne von Frankreich wird. Nach militärischen Erfolgen 1792 in Belgien nimmt Marschall Graf von Luckner im Januar 1793 seinen Abschied aus der
französischen Armee und zieht sich auf seine Güter in Holstein zurück. Um offene Forderungen von Frankreich
einzutreiben, begibt er sich im Herbst 1793 nochmals nach Paris. Die Forderungen werden abgewiesen. Zu Unrecht
wird er in einen Hochverratsprozess verwickelt, verhaftet, zum Tode verurteilt und am 4. Januar 1794 mit der Guillotine auf dem Platz der Revolution hingerichtet.
Bereits ein Jahr später rehabilitiert der Nationalkonvent Marschall Luckner. Seinem ältesten Sohn Nikolaus Graf von
Luckner (1750 - 1824) werden der Marschallstab mit Bestallungsurkunde sowie die zurückbehaltenen Gelder ausgehändigt.
Bis 1934 lagen der Marschallstab und die Urkunde als wertvollster Familienschatz im Schloss Altfranken, danach in der vom Sohn des letzten Grafen in Baden-Baden gekauften ehemaligen Villa Turgenjew.
Nach dessen Tod nahm seine Frau Andrea Gräfin von Luckner beide mit nach Genf und übergab sie 1967 an das
Armeemuseum Paris, wo sie in einer Vitrine zusammen mit anderen Ausstellungsstücken über den Marschall heute zu sehen sind.
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 Marschallstab und Bestallungsurkunde
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Vitrine über Nicolaus Graf von Luckner, Marschall von Frankreich im Armeemuseum Paris
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Der zweite Sohn des Marschalls, Ferdinand Graf von Luckner (1762 -1815) wird der Vater von Johann Heinrich
Wilhelm Graf von Luckner. Dieser wird am 29.1.1805 in Plön geboren und kommt als dänischer Gesandter an den sächsischen Hof nach Dresden.
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Ehemaliges Palais Findlater |
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1848/49 geplanter Umbau zum Lucknerschloss |
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Schloss Albrechtsberg heute |
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In der ersten Hälfte des 19. Jhd. war es für die oberen Zehntausend vornehme Pflicht und Mode, im Mai die Koffer zu
packen und nach Baden-Baden, dem Städtchen an der Oos, zu reisen und dort das Leben auf der Kurpromenade, in
den Ball-, Fest- und Spielsälen sowie auf der Iffezheimer Rennbahn zu genießen. In diesem bunten Treiben ist auch Johann Heinrich Wilhelm Graf von Luckner ein gern gesehener Gast.
Er war bekannt als Gesellschaftslöwe, der es hervorragend verstand, seine Umgebung amüsant zu unterhalten. Um
1834 lernt er hier seine spätere Frau Amalie Wilhelmine Emilie (Minna) Gräfin von Reichenbach-Lessonitz, eine
uneheliche Tochter des hessischen Kurfürsten Wilhelm II. mit Emilie Gräfin von Reichenbach-Lessonitz, geb. Ortlepp,
Tochter eines Juweliers ( * 13.5.1791 + 12.2.1843) kennen. Am 3. Oktober 1836 fand dann in Baden-Baden die
Hochzeit des 31-jährigen Grafen von Luckner mit der 20-jährigen Wilhelmine statt. Zwei Jahre später wird am 1.1
.1838 ihr erster Sohn, Nikolaus Alfred Arthur, in Baden-Baden geboren. Weil Graf von Luckner in der Ehe sein
leichtlebiges Verhalten jedoch nicht aufgeben wollte, wird die Ehe bereits 1839 wieder geschieden.
Amalie Wilhelmine heiratet 1840 Karl Hermann Freiherr von Watzdorf, geb. Dresden 9.3.1807, Sohn des Kgl. Sächs.
Kammerherrn, Geheimrats, Generalleutnants und Ministers des Kgl. Hauses Wettin, Karl Friedrich Ludwig von Watzdorf und der Charlotte Henriette Gräfin von Hopfgarten.
1841 kauft Amalie Freifrau von Watzdorf vom Rittmeister von Wolfersdorf das Rittergut Altfranken und in Pennricher Flur liegende Grundstücke.
Am 12.2.1843 stirbt ihre Mutter, Emilie Gräfin von Reichenbach-Lessonitz. Sie wird auf dem Friedhof zu Frankfurt in
dem von Wilhelm II. erbauten Mausoleum beigesetzt. Ihren acht Kindern hinterlässt sie ein Vermögen von insgesamt 16 Millionen Talern!
Nach den Trauerfeierlichkeiten reisen die Schwestern von Amalie, Louise und Helene auf Besuch mit nach Dresden und lernen hier ihre späteren Ehemänner kennen.
Helene heiratet 1844 in Dresden August Friedrich Oswald Freiherr von Fabrice, Sohn des Kgl. Sächs. Generalleutnants und Oberstallmeisters Friedrich Joseph Anton von Fabrice.
Louise heiratet 1845 in Baden-Baden Carl August Reichsgraf von Bose, geb. am 7.11.1814 auf Schloß Gamig bei
Donna, gest. Baden-Baden 25.12.1887; Sohn des Kgl. Sächs. Kammerherrn und Hofmarschalls a.D. August Carl Graf
von Bose und der Katharina Mathilde geb. von Löwenstern aus dem Hause Wolmersdorf in Livland.
Ein Jahr zuvor (Februar 1844) kaufte Freifrau von Watzdorf von Johann August Friedrich Reichet einen Gutshof in
Pennrich, den sie aber bereits im April 1844 an Christian Traugott Richter wieder verkaufte.
- Aus der Ehe mit Freiherrn von Watzdorf. stammen zwei Kinder:
Wilhelm Emil Freiherr v.W. (* 13.4.1842 +11.1.1915) und Konrad Freiherr von Watzdorf (* 22.8.1844 + 28.5.1922).
1846 stirbt Karl Hermann Freiherr von Watzdorf.
Im selben Jahr kauft Heinrich Wilhelm Graf von Luckner ein ehemals dem englischen Grafen von Findlater gehörendes
Grundstück mit einer Villa in Dresden-Loschwitz. Dieses Grundstück hatte am 9.2.1821 der Hotelier des Dresdner
Hotels de France (Goldener Helm) und Besitzer des Rittergutes Medingen, Johann Gabriel Krebs vom Sekretär des am
3.10.1811 verstorbenen Grafen von Findlater, Johann Georg Christian Fischer, erworben. Krebs richtete im Palais eine
vornehme Gaststätte mit Fremdenzimmern und außen einen Konzertgarten ein. Hier verkehrten viele berühmte
Persönlichkeiten, wie E.T.A. Hoffmann, Gerhard von Kügelgen, Richard Wagner, Gottfried Semper und viele andere.
Ein Jahr vor seinem Tod 1840 verkauft Krebs das Grundstück zusammen mit dem Nachbargrundstück für 33000 Taler
an den Leipziger Privatmann William Schindler. Wegen der hohen Unterhaltungskosten wurde am 10.9.1845 das
Schindlersche Anwesen für 17200 Taler an die Witwe von Krebs versteigert, die das Restaurant wieder eröffnete. Zu altem Glanz fand es jedoch nicht zurück.
Luckner hatte das Palaisgrundstück von der Witwe des Hoteliers Krebs erworben und beabsichtigte, das Palais zu
einem Schloss im byzantinischem Stil umzubauen. Mit den Planungen dazu beauftragte er den Nürnberger Architekten Carl Alexander Heideloff (* 2.2.1789 in Stuttgart + 28.9.1865 Haßfurt).
Kurz vor Weihnachten, am 21. Dezember 1847 schließen Wilhelm Graf von Luckner und Amalie Wilhelmine verw.
Freifrau von Watzdorf zum zweiten Mal die Ehe. Einmal auf diese 2. Hochzeit angesprochen, antwortet sie: "Er sei
zwar ein Luderchen, aber doch noch der Beste". Im Februar 1849 beginnen dann mit großem Eifer die für 11/2 Jahre
geplanten Umbauarbeiten am Palais Findlater. In diesen drei Monaten wurden die für das künftige Lucknerschloss
nicht benötigten Teile des Palais, im wesentlichen die mittleren Partien der Elb- und Straßenseite, abgerissen.
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Nikolaus Rudolf Gustav Alfred Fellix Graf von Luckner (Der Rote Graf) |
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Mathilde Gräfin von Luckner geb. Zink
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Durch die Mairevolution in Dresden (3.-9. Mai 1849) scheiterten jedoch
die weitere Planung und der Umbau. Graf von Luckner verlor einen Großteil seines Vermögens und bekam einen Schock, so dass er schwer
erkrankte und die Ärzte um sein Leben fürchteten. In dieser kritischen Zeit wurde seine Frau Amalie am 2.6.1849 vom zweiten Sohn entbunden
, der den Namen Nikolaus Rudolf Gustav Alfred Felix erhielt und später als der „Rote Graf bekannt wurde. Durch die Erkrankung ihres
Ehemannes und deren Ungewisser Verlauf entschied Amalie Gräfin von Luckner, das Loschwitzer Grundstück mit dem darauf im Umbau
befindlichen Palais Findlater zu verkaufen und zwar an Ernestine Freifrau von Stockhausen, geb. Treusch von Buttlar-Brandenfels (*Kassel 28.8
.1811). Ernestine war seit dem 19.4.1839 verheiratet mit dem Hofmarschall des Prinzen Albrecht von Preußen, Friedrich Ludwig Albrecht von Stockhausen, letzter Erbherr auf Immenhausen
(*Heidelberg 5.1.1810 - 9.11.1858 Loschwitz), Sohn des vorherigen Hofmarschalls Johann Carl Friedrich Ludwig von Stockhausen (*
Homburg 19.4.1775 - 4.7.1843 Neudeck/Schlesien), verh. 17.4.1797 mit Henriette Caroline Marie Meyer (*Stettin 25.8.1777 - 13.11.1850
Dresden). Beide wohnten in Dresden, Dohnaische Gasse 8 und waren mit den Lebensumständen von Prinz Albrecht von Preußen (*Königsberg 4
.10.1809 als 5. Sohn des Königspaares Friedrich Wilhelm III, und Luise von Preußen) sowie mit den Besitzverhältnissen der Grundstücke an den
Loschwitzer Eibhängen bestens vertraut. Prinz Albrecht war in erster Ehe seit dem 14.September 1830 mit seiner Cousine Marianne Prinzessin
von der Niederlande verheiratet, aus der vier Kinder hervorgegangen waren: Charlotte (1831-1855), verh. 1850 mit Georg II., Herzog von
Sachsen-Meiningen, Albrecht (1837-1906), verh. 1873 mit Marie von Sachsen-Coburg, Elisabeth (*184Q, sie starb kurz nach der Taufe) und
Alexandrine (1842-1906), verh. 1865 mit Wilhelm Herzog von Mecklenburg-Schwerin.
Die Ehe verlief wenig glücklich und war wegen beidseitigen Ehebruchs
1849 geschieden worden. Marianne hatte 1840/41 ein Verhältnis mit ihrem Leibkutscher van Rossum, einem Holländer, begonnen und Prinz
Albrecht 1842 auf Schloss Kamenz (heute Kameniece) in der Nähe von Karpacz (Krummhübel) ein Liebesverhältnis mit der Tochter Rosalie
(*1820) des preußischen Generals, Staats- und Kriegsministers Gustav von Rauch eingegangen. Marianne wird für die Scheidung schuldig
gesprochen und muß Preußen ohne ihre Kinder verlassen. Sie kauft Schloss Reinhartshausen am Rhein und reist mit van Rossum, den sie zu
ihrem Sekretär erhebt, nach Italien. Hier bringt sie knapp 9 Monate nach ihrer Scheidung am 30.10.1849 auf Sizilien einen Sohn zur Welt.
Prinz Albrecht erhielt eine Zuwendung von 5 Millionen Goldmark, um sich
mit seiner künftigen zweiten Frau einen neuen Hausstand außerhalb Preußens schaffen zu können, da Rosalie von Rauch im Falle einer
Vermählung mit dem Prinzen Preußen verlassen mußte. Die Kenntnisse vor Ort der Familie seines Hofmarschalls F.L.A. von Stockhausen kamen
ihm dabei sehr gelegen. Da er als preußischer Staatsbürger jedoch keinen Grundbesitz in Sachsen erwerben durfte,
beauftragte er die Gattin seines Hofmarschalls, die Geschäfte für ihn abzuwickeln. Diese erwarb außer dem
Grundstück des Grafen von Luckner noch weitere vier Weinberge von der Mordgrundbrücke bis zur Saloppe, so dass
der Prinz über ein riesiges Gelände verfügen konnte. Nachdem der Hof- und Landbaumeister Adolph Lohse (1807-1876
) aus Berlin den Plan zum Umbau des Palais Findlater zu einem Schloss entworfen hatte, wurde Freifrau von Stockhausen mit der Oberaufsicht des Umbaus betraut.
Damit ihr 1843 zum Hofmarschall ernannter Ehemann immer in der Nähe des Prinzen sein kann, lässt die
geschäftstüchtige Dame für ihre Familie noch vor dem im Frühjahr 1851 beginnenden Bau des Schlosses ab 1850 in
dessen unmittelbarer Nachbarschaft mit Billigung des Prinzen Albrecht eine Villa durch Lohse mit planen und errichten
- Villa Stockhausen. Ihr Ehemann konnte allerdings das neue Heim nur kurz genießen, denn er starb am 9.11.1858 im Alter von 48 Jahren und wurde im Park der Villa beigesetzt.
Mit der Witwe von Stockhausen lebten ihre Tochter Alexandrine Constanze Florentine Eva Marie (23.6.1844 - 12.10
.1906 Dresden), ihr Sohn Adam Eduard ernst Heinrich (30.12.1846-6.4.1889 Pirna), Königl. Sächs. Lieutnant im
Gardereiter-Regiment a.D. und dessen Ehefrau Margarethe von Stockhausen, geb. Stülpnagel (+ 1894) in der Villa.
Der jüngste Sohn, Adam Eduard Ernst Heinrich Albrecht, geb. 10.6.1848 war als preußischer Fähnrich im Kürassier
-Regiment Nr. 7 während des Deutsch-Französischen Krieges in der Schlacht bei Vionville am 16.8.1870 gefallen und
wurde neben seinem Vater beigesetzt; 1889 auch sein Bruder Heinrich. Die Grabstelle wurde 1896 aufgelöst und die
Gebeine in eine Gruft im Loschwitzer Friedhof überführt. Hier war bereits Ernestine Freifrau von Stockhausen nach ihrem Tod am 24.2.1888 beigesetzt worden.
Am 28.5.1853 hatte das Haus Sachsen-Meiningen Rosalie von Rauch in den Stand einer Gräfin von Hohenau erhoben.
Mitte Juni 1853 fand in der Kirche zu Schweina die Trauung von Prinz Albrecht mit Rosalie statt und anschließend auf
Schloss Altenstein/Meiningen eine Hochzeitsfeier im engsten Kreis. Die Jungvermählten reisten umgehend nach
Dresden, wo die Stockhausens in ihrer Villa ein Flitternest eingerichtet hatten, weil Schloss Albrechtsberg noch nicht
bezugsfertig war. Ein Jahr später wurde in diesem der Sohn Wilhelm (1854-1930) und danach Friedrich (1857-1914)
geboren. Wegen der morganatischen Ehe hatten diese jedoch keine Erbrechte auf den Hohenzollerntitel sondern
durften nur den Namen Graf von Hohenau tragen. Prinz Albrecht von Preußen stirbt am 14.10.1872 in Berlin. Rosalie
Gräfin von Hohenau lebte sehr zurückgezogen weiter auf Schloss Albrechtsberg bis zu ihrem Tod 1879. Sie wurde in einem Mausoleum im Schlosspark beigesetzt.
Von ihren Söhnen blieb Friedrich bis zu seinem Tod 1914 im Schloß wohnen. Danach nahm sein Bruder Wilhelm seinen
Wohnsitz im Schloss. 1925 verkaufte dieser Schloss und Grundstück an die Stadt Dresden und zog mit seiner Familie
in ein Haus auf der Bautzener Straße 98. Nach seinem Tod 1930 wurde er wie sein Bruder im Mausoleum neben der Mutter beigesetzt.
1931 wurden deren Särge in eine Gruft auf dem Waldfriedhof „Weißer Hirsch" überführt. Die Grabstelle wurde 1968
aufgelöst.
Die Villa Stockhausen nebst Grundstück war 1891 an den Mitinhaber der Fa. Seidel & Naumann Dresden, Carl Robert
Bruno Naumann für 360000 Reichsmark verkauft worden. Naumann hatte 1884 an der Hamburger Straße seine Fabrik
errichtet, in der zunächst Singer-Nähmaschinen produziert wurden. 1887 wurde das Produktionsprofil mit der
Fahrradmarke „Germania" erweitert, 1895 mit Geschwindigkeitsmessern für Lokomotiven und 1899 mit Ideal
-Schreibmaschinen, von denen bis zum Tod von Kommerzienrat Bruno Naumann im Jahre 1903 mehr als 10000 Stück verkauft wurden.
Vom Sohn, Dr. phil. Bruno Robert Walther Naumann, Herr der Standesherrschaft Königsbrück und Besitzer des
Schlosses Königsbrück, kaufte 1906 das Anwesen seine Exzellenz, der Königlich Sächsische Wirklich Geheime Rat,
Komtur und Ritter hoher Orden, Kommerzienrat und Ehrenbürger der Stadt Dresden, Dr. h.c. Karl August Lingner (*21.12.1861 in Magdeburg + 5.6.1916 in Berlin).
Lingner hatte um 1885 nach Rückkehr aus Paris eine Stelle als Korrespondent bei der Fa. Seidel & Naumann
angefangen und wollte voller Ideen sich selbständig machen. Als Gewerberaum mietete er sich 1887 im Haus
Wölfnitzstraße 11 das Souterrain, später noch ein kleines Waschhäuschen im Garten und begann hier unter dem
Firmennamen Lingner & Kraft einige seiner Erfindungen herzustellen. Vor allem Rückenkratzer, etwa 40 cm lange
Stäbe mit einem als Hand ausgebildeten Kratzer sowie Stiefelknechte und das sog. Lingnersche Lineal. Dieses
bestand aus mehreren Lagen Löschpapierstreifen, die durch zwei Bleche miteinander verbunden waren.
Unternehmerischen Erfolg gelang Lingner jedoch erst 1892 mit der Entwicklung des Mundwassers „Odol", wofür eine
eigens entwickelte werbewirksame Flasche mit rechtwinklig abgebogenem Tubus hergestellt wurde. Mit einem hohen
Preis angeboten; denn was teuer ist, mußte auch gut sein, wurde „Odol" zu einem Verkaufsschlager, der die
Gründung der Lingner-Werke AG ermöglichte und Lingner in wenigen Jahren zum Millionär machte.
Mit dem sich einstellenden Reichtum konnte es sich Lingner leisten, von seiner Prachtvilla in der Leubnitzer Straße 19
in die noch prächtigere Villa Stockhausen zu ziehen, die er vom Architekten Wilhelm Kreis nach seinen Wünschen mit
gewissen Extravaganzen zum Lingnerschloss umbauen ließ. Das Schloss wurde ein Ort „glänzender Versammlungen
bedeutender Männer der damaligen Zeit, von Künstlern und Gelehrten". Zum Freundeskreis Lingners gehörten u.a. der
Dirigent Ernst von Schuch, der Komponist Giacomo Puccini, der Opernkomponist Ruggiero Leoncavallo, der Politiker
Gustav Stresemann, der Kunsthistoriker Theodor Wiegand, dem Lingner die Ausgrabungen an Hannibals Grab finanzierte, der Medizinhistoriker Karl Sudhoff und viele andere.
Nachdem 1916 eine unheilbare Krankheit Mund und Zunge ergriff, die ihm furchtbare Schmerzen bereitete, starb Lingner am 5.6.1916 in Berlin.
Am 2. Juni 1849 wird der zweite Sohn Felix Gra
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Lucas Cranach d.Ä.: Wirkung der Eifersucht, auch
als Das Silberne Zeitalter bezeichnet. 1856 versteigert; heute befindet es sich im Museum zu allerheiligen, Schaffhausen
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f von Luckner, der spätere Rote Graf, in Dresden geboren.
Im darauf folgenden Jahr kauft Heinrich Wilhelm Graf von Luckner das Rittergut Boden bei Groß
-Dittmannsdorf von der Gräfin von Fläming und beginnt mit dem Bau des Schlosses Altfranken, einem im neogotischen Stil gestalteten Bauwerk, nach Plänen seines Architekten Heideloff
. Am 12.9.1852 wurde der Bau mit der Weihe der privaten Schloßkapelle abgeschlossen. Zwei Jahre später wurde der Bau des Familienmausoleums auf dem Friedhof
Pesterwitz beantragt und 1859 fertig gestellt. Um die Baukosten für das Schloss etwas zu kompensieren, lässt Heinrich Graf von Luckner 1856 das Gemälde von Lucas Cranach d. Ä. Wirkung der Eifersucht versteigern.
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Familiwengruft der Grafen Luckner auf dem Firedhof von Pesterwitz
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Am 28.7.1858 war Amalie Gräfin von Luckner gestorben, welche 1859 als
erste in die Familiengruft umgebettet wurde. Sohn Felix (9 Jahre) wird als liebenswerter Tunichtgut von seiner in Baden
-Baden lebenden Tante, der Gräfin Bose, aufgenommen und wird ihr Lieblingsneffe. Heinrich Wilhelm genoss nach dem Tod seiner Frau das Leben wieder in
vollen Zügen und verbrachte nicht nur die Rennwochen in Baden-Baden. 1860 verkauft er das Rittergut Boden an Frau Juliane Charlotte Thorschmidt, geb. Hellwagen.
Am 11.6.1862 heiratet sein erster Sohn Nikolaus in der Schloßkapelle die Schauspielerin vom Hoftheater Klara Elisabeth Höck, Tochter eines Kgl. Sächs. Hauptmanns.
Zwei Jahre später stirbt Nikolaus Graf von Luckner am 12.11. im Alter von 26 Jahren an Nervenfieber und wird in der Familiengruft beigesetzt.
Sein Vater, Heinrich Wilhelm, reist noch im November nach Bad Kreuznach,
kehrt Anfang Januar 1865 zurück und erschießt sich am 19. Februar im Schloss infolge geistiger Umnachtung. Sein Sohn Felix ist erst 16 und wird
die nächsten zwei Jahre von seiner Tante, Louise Gräfin von Böse, in Baden-Baden betreut.
Danach tritt der junge Graf Felix fast gleichzeitig mit Fritz von Uhde in das
vornehme sächsische Gardereiterregiment ein und nimmt mit diesem am Deutsch-Französischem Krieg 1870/71 als Sekondeleutnant bei der 4.
Schwadron des 1. Ulanenregiments Nr. 17 teil. Er war u.a. bei der schneidigen Attacke des Regiments bei Douzy am 1. September 1870 mit
dabei, nahm an der Schlacht bei Gravelotte (St. Privat) teil und hat später im Norden Frankreichs noch manchen gefährlichen Patrouillenritt ausgeführt.
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Ein Salon im Schloß Altfranken
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1871, als er 22 Jahre ist, lässt Felix nach Plänen von Hofbaurat Krüger Schloss Altfranken im Tudorstil, stilisiert als
gotisches Kastell, mit Zugbrücke, Zinnenmauern und Wachtürmen umbauen und erweitern. Die Räume erhielten eine
prunkvolle Ausstattung mit französischem Mobiliar mit Beauvais - und Aubussonbezügen in den Stilen des 18. Jhd.
Elfenbein -und Buchsbaumschnitzereien, wertvollen Emaillearbeiten, historischen Waffen und Rüstungen und anderen
Kunstwerken. Die Galerie zum Garten wurde mit Spiegeln und Gemälden Alter und Neuerer Meister ausgestattet:
Bequer: Spanische Bauerngesellschaft beim Kartenspiel,
Der Bolero
Benois: Klippen im Finnischen Meerbusen
Boppo: Nächtliche Tragödie nach dem Maskenball
Borowikowski: Maria Feodorowna, Gemahlin Zar Paul I.
C.F.W.Dietericy: Kopf eines Greises
Compte-Calix: Surprise au bain (Überraschung beim Baden)
Drechsler: Hochgebirgstal mit Sennhütte und Staffage
Fritz von Uhde: Im Klostergarten
Gorochow: Geschwisterpaar bei der Schularbeit
Lukomski: Operndekoration
Meyer: Interieur (Saal eines Schlosses im Stil Ludwig IV.)
Rizzoni: Brustbild eines alten Juden
Rubens von Flor: Italienische Einsiedelei
Rugendas: Reiterschlacht mit Türken
Schellinks: Holländische Dorflandschaft am Kanal
Schuster: Brustbild des Kunsthistorikers und Schriftstellers
Swertschkow: Kontrabandisten
van Eyck: Der Trompeter in der Wachstube
van der Poel: Gewitternacht
Williams: Pifferari in Rom vor einem Mädchenbildnis
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Fritz von Uhde: Siesta
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Felix Graf von Luckner, nun volljährig, führt wie ehemals sein Vater ein tolles Leben. Da seine Diener in rote Livree
gekleidet und seine Kutschen ebenfalls rot waren, erhielt er vom Volk den Beinamen Der Rote Graf. Ihm gefiel es sich
zu verkleiden oder mit seinem Gespann mitten durch die Marktstände auf dem Altmarkt zu fahren, um dann den angerichteten Schaden großzügig zu bezahlen.
Bei einer feucht-fröhlichen Runde geht 1874 Graf Felix die Wette ein, innerhalb vier Wochen um die Nichte von Graf
Kotzebue, dem russischen Gesandten am sächsischen Hof, Baronin von Stengel, anzuhalten. Graf Kotzebue ist davon
sehr angetan und die Verlobung wird beschlossen. Mitten in deren Vorbereitung widerruft jedoch Felix Graf von
Luckner seine Zusage. Graf Kotzebue ist zutiefst in seiner Ehre verletzt und fordert von Graf Luckner Genugtuung.
Das Duell findet im Wurgwitzer Wäldchen statt. Als Beleidigter schießt Graf Kotzebue zuerst und durchlöchert den
Hut von Graf Luckner. Dieser lässt die Kugel an der rechten Wange von Graf Kotzebue vorbei pfeifen. Auch der
nächste Schuss von Graf Kotzebue trifft nur den Hut und Graf Luckners Schuss geht an der anderen Wange vorbei.
Das Duell ist damit beendet und die Ehre für Graf von Kotzebue wieder hergestellt. Bei einem Fest im Schloss
Altfranken lässt Felix den geladenen Gästen dann Eis in Form eines durchlöcherten Hutes servieren.
Da duellieren am sächsischen Hof verboten war, gibt es für Felix noch ein Nachspiel. Er wird vom Kriegsgericht zu
zwei Monaten Festungshaft auf der Festung Königstein verurteilt, die er in der Georgenburg in Zelle 20 vom 1.8. bis
25.9.1874 bei einem Verpflegungssatz von 75 Rpf pro Tag absitzt.
In dieser Zelle hatte zuletzt bis zu seinem Tod am 22.5.1796 im Alter von 72 Jahren nach 32 Jahren und 8 Monaten
Haft der Kanzlist Friedrich Wilhelm Menzel, Spion für den Preußenkönig, gesessen. Er kam am 2.8.1763 auf den
Königstein. Während der gesamten Haftzeit hinderte ihn ein Eisenstab zwischen den Füßen am Gehen; außerdem durfte er sich nicht Bart, Haare und Nägel schneiden.
Zurück auf Altfranken lädt Felix Graf von Luckner seinen ehemaligen Regimentskameraden Fritz von Uhde ein, hier
seine Malstudien fortzusetzen und stellt ihm als Atelier den Festsaal zur Verfügung, wo von Uhde verschiedene Bilder
mit Rokokoszenen, phantastischdekorative Gruppenbilder sowie Schlachtszenen nach Erlebnissen während des Krieges malt und diese im Schloss stehen lässt.
Anläßlich des 10. Jahrestages der Schlacht bei St. Privat schenkt Felix am 18. August 1881 dem Offizierskasino der
Gardereiter in Oschatz ein Gemälde von Theodor von Götz, betitelt: Das 1. Kgl. Sächsische Ulanenregiment Nr. 17 bei Douzy am 1.8.1870.
1883 stirbt die Tante von Felix, Louise Gräfin von Bose in Baden-Baden.
Felix erbt das Hofgut Goldstein in Schwanheim bei Frankfurt/Main sowie 186.230 Gulden und bekommt Renten aus
den Zinserträgen der Stiftungen der Gräfin an die Universitäten Jena und Marburg von je 800.000 Goldmark sowie von
der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft nach dem Tod von Graf von Bose zugesprochen.
Als großer Theaterenthusiast lernt Felix in der Hofoper während eines Gastspiels die Solotänzerin Mathilde Zink aus
München kennen und verliebt sich in sie. 1884 wird deren einziger Sohn Nikolaus Felix unehelich geboren. Zwei Jahre
später findet dann am 25. September eine prunkvolle Hochzeit auf Schloss Altfranken statt.
Nikolaus Felix wird im Schloss von Hauslehrern unterrichtet, u.a. von 1894-96 durch Heinrich Eduard Pfeiffer. Dieser
schreibt unter Nutzung des Familienarchivs des Schlosses eine Dissertation über den Feldzug Luckners in Belgien im Juni 1792.
Für seinen Sohn lässt Felix im Schlossgelände einen Bärenzwinger und einen Zirkusbau errichten.
Da er kaum das Hofgut Goldstein nutzen konnte, bietet er es der Stadt Frankfurt für 1 Mio Mark einschl. 650 Morgen
Acker und Wiesen zum Kauf an. Frankfurt lehnt jedoch ab.
Am 12. April 1902 stirbt Felix Nikolaus Graf von Luckner im Alter von 52 Jahren an Darmkrebs. An seiner Beisetzung in
der Familiengruft auf dem Friedhof Pesterwitz am 17.4.02 nahmen u.a. teil:
Exzellenz Oberhofmarschall Graf Vitzthum v. Eckstädt, Khr. Major v. d. Decken, Oberhofzeremonienmeister Graf
Wallwitz, im Auftrag Sr. Maj. des Königs die Staatsminister v. Metzsch und Edler v. d. Planitz, Khr. Freiherr v. Burgk,
Stadtkommandant Generalmajor v. Stralenheim, G.major v. Ende, die Obersten Freiherr Oppen v. Huldenberg, v. Haas
, Stein v. Laußnitz, Major Graf v. Pilsach, Rittm. v. Arnim, v. Boddien.
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Nikolaus Felix Graf von Luckner
der letzte Graf von Luckner auf Altfranken
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Sohn Nikolaus Felix tritt mit 18 Jahren das Erbe an. Er
lebt aber meistens in Monte Carlo, Genf und Baden-Baden. Im Schloss bleibt seine Mutter Mathilde wohnen und richtet hier ein Stift für adlige Damen ein.
1905 schenkt Nikolaus Felix der Kirche in Pesterwitz die große Glocke. 1909 bieten Mathilde Gräfin von Luckner und ihr Sohn
der Stadt Frankfurt das Hofgut Goldstein einschl. 216 ha Ackerland noch einmal zum Kauf an. Diesmal ist Frankfurt an der großen zusammenhängenden Fläche
interessiert und erwirbt sie für 6,7 Mio Mark. Da die Stadt die Summe nicht auf einmal zahlen konnte, werden neben einer Sofortzahlung zwei
Ratenzahlungen vereinbart: 500.000 zum 23.6.1924 und 2.100.000 zum 23.6.1925. Beide Raten bringen damit nach der Inflation der Gräfin
und ihrem Sohn durch Auszahlung in wieder wertbeständiger Währung finanzielle Sicherheit. Gleich zu Beginn des I. Weltkrieges wird Nikolaus
verwundet und verbringt den Genesungsurlaub in der Schweiz. An die Front zurückgekehrt, kommt er in Gefangenschaft, die er drei Jahre auf der Festung Crozon bei Brest
verbringt. Nach Kriegsende heiratet Nikolaus 1919 die Französin Andrea Gallay.
1921 lädt er seinen ehemaligen Kriegskameraden August Bürmann mit dessen Familie nach Schloss Altfranken ein.
August Bürmann arbeitet in der Brauerei „Zum Felsenkeller" in Döltzschen. Seinen jüngsten Sohn nennt er zu Ehren
des Gastgebers Felix. Dieser wird in Pesterwitz getauft. Ein Taufpate ist Nikolaus Felix Graf von Luckner. Die
Bürmanns bleiben bis 1928 in Altfranken in einem der großen Türme wohnen und siedeln dann nach Frankreich.
Um 1920 verkaufen Nikolaus und seine Mutter die ehemaligen Gesindehäuser in Altfranken, die alte Schmiede und andere Gebäude an Altfrankener Einwohner.
1923 verkauft Nikolaus ein Gemälde von Canaletto in die Schweiz.
1927 lässt Nikolaus Felix Graf von Luckner einen Großteil der Inneneinrichtung und Ausstattung des Schlosses beim Berliner Kunst- und Auktionshaus Lepke versteigern.
Seine Mutter bewohnt mit ihren Stiftsdamen nur noch einen Seitenflügel.
Am 18.12.1934 stirbt Mathilde Gräfin von Luckner und wird in der Familiengruft als Letzte beigesetzt. Das Stift wird aufgelöst, das Schloss bleibt unbewohnt.
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Villa Turgenjew in Baden-Baden
Wohnsitz von Felix Graf Luckner
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Nikolaus Felix kauft 1935 in Baden-Baden die ehemalige Villa
Turgenjew und wohnt dort mit seiner Frau bis zu seinem Tod 1957.
Da er nie Interesse am Schloss Altfranken hatte, verkauft er
es 1938 an die Nazis. Während einer Ortsbesichtigung am 5.7.1939, deren Verhandlung Reg.-Dir. Prof. Dr.-Ing. Hammitzsch,
Erbauer der Yenidze, führt, verheiratet seit 1936 mit Angela Raubal, geb. Hitler (eine Halbschwester von Adolf Hitler, die
ihm bis zu ihrer Heirat die Wirtschaft auf dem Obersalzberg führte), wohnhaft in Radebeul, im „Haus in der Sonne"
Weinbergstr. 44, wird der Abriss des Schlosses zu Gunsten eines Neubaus für eine Führerschule der Hitlerjugend nach
Plänen des Architekten Prof. Jost von der TU Dresden beschlossen.
Der Abbruch erfolgt umgehend. Ihm entgingen lediglich Teile der Kelleranlagen und Treppen und Teile der
Eingangsanlage zum Schlosshof mit zwei Löwenplastiken sowie einige Türme der Außenmauer. Außerdem war zuvor
vom Wilschdorfer Architekten und Baumeister Meißner ein Teil der wertvollen Renaissance-Kassettendecke des
Festsaals geborgen und 1942 im Gasthof Wilschdorf eingebaut worden. Wegen Ausbruchs des II. Weltkrieges kommt der Bau der HJ-Schule jedoch nicht mehr zustande.
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Abbruch von Schlß Altfranken 1939/40
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Die Hammitzschs hatten 1937 das Grundstück in Radebeul an die Deutsche Arbeitsfront verkauft und waren in eine
Villa in der Comeniusstraße 61, nahe dem Wohnsitz von Gauleiter Mutschmann gezogen. Martin Hammitzsch
versuchte im Frühjahr 1945 zu den Amerikanern im Raum Schwarzenberg/Vogtland zu gelangen. Da das misslingt, begeht er hier Selbstmord.
Seine Frau Angela soll am 30.10.1949 in Dresden gestorben sein.
1945 entstand auf dem Schlossgelände ein Barackenlager für Ausgebombte von Dresden und Flüchtlinge aus den
Ostgebieten. Nach Kriegsende waren hier zeitweise auch Angehörige von NSDAP -Mitgliedern untergebracht, die man aus ihren Wohnungen vertrieben hatte.
1990 übergab der Landkreis den Platz an die Firma Kimmerle, die auf dem Gelände ein modernes Hotel errichtete. Die
verbliebenen Reste der historischen Schlossanlage wurden saniert und in die Anlage einbezogen.
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Reste der ehemaligen Schlossanlage und KIM-Hotel
“Im Park” (Altfranken)
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Heinrich Graf von Luckner Vater des Seeteufels
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Neben den Altfrankener Grafen von Luckner gab es im Nachbarort Pennrich
eine weitere Grafenfamilie von Luckner. 1877 hatte Auguste Lüdicke aus Hettstedt einen Gutshof in Pennrich
gekauft. Zusammen mit ihrer Tochter Marie besuchte sie Bälle im Schloss Altfranken und lernt hier den Vetter von Felix Nikolaus, Heinrich Ludwig
Wilhelm Georg Graf von Luckner kennen. Diesem war 1875 seine Frau Blanda Wilhelmine Sophie, geb. Gräfin von Holmer gestorben. Außerdem war er als
Gutsherr vom Kastanienhof in Bimöhlen (Holstein) wegen mehrmaliger Missernten finanziell am Ende und in Konkurs gegangen. Nun suchte er
neues Glück durch seinen Vetter zu finden. Obwohl Auguste Lüdicke ein Auge auf den Holsteiner geworfen hatte, neigte dieser sich deren Tochter
zu. Beide heirateten 1880 in Pesterwitz und lebten auf dem Gut in Pennrich. 1881 wurde während eines Aufenthalts in Dresden als erstes Kind Sohn Felix
, der spätere „Seeteufel", geboren. Mit 13 Jahren zieht es Felix nach einem Besuch seiner Großmutter von Halle
aus in die Ferne, um sein Idol Buffalo Bill in Amerika aufzusuchen. 1897 verkaufen seine Eltern den Pennricher Gutshof und ziehen ebenfalls nach Halle.
1907 erhält Felix Graf von Luckner das Kapitänspatent von der Seefahrtschule Papenburg.
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Der Gutshof (Kastanienhof) von Heinrich Graf
Luckner in Bimöhlen bei Plön (richtig: bei Bad Bramstedt)
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Zwei Jahre später meldet er sich zum ersten Mal nach
seinem Verschwinden als Leutnant der Kaiserlichen Marine bei seinen Eltern in Halle zurück. Im I. Weltkrieg nimmt er 1916 auf dem Linienschiff
„Kronprinz" als Artillerieoffizier an der Skagerrakschlacht teil. Danach wird er als Kapitänleutnant Kommandant des
Hilfskreuzers „Seeadler", mit dem er vierzehn feindliche Schiffe versenkte.
Hervorzuheben ist, dass mit Ausnahme eines Matrosen von
der „Horngarth", einem 3609 BRT großen englischen Dampfer, kein einziger gegnerischer Seemann dabei sein
Leben verlor, da alle vor der Versenkung von der „Seeadler" übernommen wurden. Am 31.Juli 1917 warf die „Seeadler" vor Mopelia, einem
kleinen Atoll in den Gesellschaftsinseln Anker, um Vorräte aufzufüllen. Durch eine Flutwelle wurde das Schiff jedoch
auf das Korallenriff geschleudert und zerbrach. Die Besatzung rettete von dem Schiff alles, was zu retten war
. Luckner selbst soll dabei einen millionenschweren Schatz,
bestehend aus Goldmünzen aus den Kriegskassen der gekaperten Schiffe, vom Schiff geholt und anschließend in einer Kartusche am Riff versenkt haben.
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Korvettenkapitän
Felix Graf von Luckner Der “Seeteufel”
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Mit fünf seiner Leute versuchte Felix Graf von Luckner in einem von der
„Seeadler" geborgenen Rettungsboot ein Handelsschiff zu kapern. Nachdem sie 28 Tage auf See zugebracht hatten und dabei gut 2000 Seemeilen
zurückgelegt hatten, gerieten sie auf Wakaya in den Fidschiinseln in englische
Gefangenschaft. Die Engländer brachten sie nach Neuseeland, wo sie bis Kriegsende blieben.
Zwischen den Weltkriegen reiste Graf von Luckner um die Welt und hielt über
sein Leben Vorträge, die von den Zuhörern begeistert aufgenommen wurden. Dem staunenden Publikum führte er dabei verschiedene Zauberkunststücke
vor oder zerriss dicke Telefonbücher. Im April 1945 bewahrte Felix Graf von Luckner zusammen mit anderen
Patrioten seine Heimatstadt Halle vor der Zerstörung durch die Amerikaner. Am 30. Juni 1945 verlässt Graf von Luckner Halle zusammen mit den
amerikanischen Truppen und wohnt danach in Malmö und Hamburg. In den 50er Jahren reist er mehrmals zu Vorträgen in die USA und andere
Länder, besonders nach Spanien und Portugal. 1953 erhält er aus den Händen von Bundespräsident Theodor Heuss das
„Große Bundesverdienstkreuz". 1959 wird er Großmeister des Tempelherren-Ordens.
Ende April 1964 besucht er gemeinsam mit seiner Frau noch einmal Halle, um seinen Halbbruder Carl zu Grabe zu tragen.
Er starb am 13.4.1966 in Malmö und wurde auf dem Friedhof Hamburg - Ohlsdorf beigesetzt.
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Der elterliche Gutshof in Pennrich heute (2004)
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Die Grafen von Luckner auf Schloss Altfranken
I.Johann Heinrich Wilhelm Graf von Luckner
Kgl. dän. Khr. u. Hofjägermeister * Plön, 29.1.1805 1. Heirat: 3.10.1836 mit Wilhelmine2), geschieden
Wilhelmine heiratete am 7.4.1840 Karl Freiherr von Walzdorf (* 9.3.1807 + 5.12.1846)
2. Heirat: 21.12.1847 mit Wilhelmine * 19.2.1865 (Suizid) Gruft Pesterwitz
2. Amalie Wilhelmine Emilie Gräfin von Luckner
geb. Gräfin von Reichenbach-Lessonitz, verw. von Watzdorf
(Tochter des hess. Kurfürsten Wilhelm II, 1777 - 1847) * Kassel 31.12.1816 + 28.7.1858 Gruft Pesterwitz
(hatte mit Freiherrn Karl Hermann von Watzdorf noch zwei Söhne!)
3. Nikolaus Alfred Christian Arthur Graf von Luckner
(1 Sohn von 1 u. 2)
* B-B, 1.1.1838 Heirat: 11.6.1862 1) + 12.11.1864 Gruft Pesterwitz
1) Braut: Klara Elisabeth Höck, Schauspielerin am Dresdner Hoftheater,
Tochter von Johann Friedrich Adolph Höck, Kgl. Sächs. Hauptmann aus Dresden
4. Nikolaus Rudolf Gustav Alfred Felix Graf von Luckner
(2. Sohn von 1 u.2 = der Rote Graf)
Kgl. Sächs. Khr. u. OLt. a.D., Reserveoffizier im Ulanen-Regiment
* 2.6.1849 Heirat: 25.9..1886 5) + 12.4.1902 Gruft Pesterwitz
5. Mathilde Gräfin von Luckner
geb. Zink, Solotänzerin an der Dresdner Hofoper
* München, 6.8.1853 + 18.12.1934 Gruft Pesterwitz
6. Nikolaus Felix Graf von Luckner (Sohn von 4 u.5)
Kgl. preuß. Lt im 2. Leibhusaren-Rgt Nr. 2 (Danzig /Langfuhr)
* 3.4.1884 Heirat: 29.8.1918 7) Genf + Genf, 19.2.1957
7. Andrea Eugenie Gräfin von Luckner, geb. Gallay
* Paris, 3.2.1884 + Genf 1977

Die Grafen von Luckner in Pennrich
1. Heinrich Ludwig Wilhelm Georg Graf von Luckner
Kgl. preuß. Lt. a.D.
* Plön, 18.3.1833 1. Heirat: 28.8.1857
2. Heirat: 2.12.1880 2) + 3.9.1919, Halle/Saale
2. Marie Magdalene Gräfin von Luckner,
geb. Lüdicke
* Hettstedt, 23.1.1857 + 26.1.1950, Halle/Saale
3.
Felix Nikolaus Alexander Georg Graf von Luckner („Seeteufel", 1 sohn von 1 u.2)
Korv.Kpt.a.D., Offizier der Hamburg-Amerika-Linie,
Kommandant des Hilfskreuzers „Seeadler", Kais. deutscher Lt. z. See der Res.
* 9.6.1881, 1. Heirat: 3.2.1910 mit
Petra Schulz, 24.11.1914 Scheidung,
Tochter: Inga, geb. 20.3.1913, verh. Knaak, gest. 1995
2. Heirat: 24.5.1924 mit4) * 13.4.1966, Malmö, Grab in Hamburg
4. Ingeborg Gräfin von Luckner, geb. Engeström
(Tochter des schwed. Konsuls Max Engeström)
* Fridhemsborg 1.2.1902 Hamburg 7.1.1973
5. Ferdinand Nikolaus Karl Robert Graf von Luckner
(2. Sohn von 1 u 2)
Dipl.Landwirt, Rittmeister a.D., Kgl. preuß. Lt. d. Res. des. Füs.-Rgts. Nr. 86
* Pennrich, 6.1.1883, Heirat: Roitz bei Spremberg, 10.8.19136) + Peitz, 11.6.1936
6.
Luise Charlotte (Liselotte) Gräfin von Luckner, geb. Freytag
* Roitz 15.4.1894 * Hamburg-Imrnenbeck 7.6.1973
Bildnachweis: alle Bilder Archiv des Verfassers
Quellennachweis (eine Auswahl)
Baumeister, Franz: Graf Nikolaus von Luckner
Schwarzenbeck, Engelbert: Graf Luckner, der Marschall aus der Oberpfalz
Horstmann, Theodor: Generallieutnant Johann Nikolaus von Luckner und seine Husaren im Siebenjährigen Krieg
Pfeiffer, Heinrich Eduard: Der Feldzug Luckners in Belgien im Juni 1792 Kock, Otto: Bilder aus dem Amt Wankendorf
Möller, Steffen: Bimöhler Dörpslüd un Leben Brandt, Otto: Geschichte Schleswig-Holsteins - Ein Grundriß
Hunzinger, Silke: Schloss Plön Leister, Ingeborg: Rittersitz und adeliges Gut in Holstein
Ruhmor, Henning von: Schlösser und Herrensitze in Schleswig-Holstein
Hoffmann, Gabriele: Constantia von Cosel und August der Starke Unger, Matthias: Auf den Spuren der Gräfin Cosel
Nadolski, Dieter: Gräfin Cosel - Ihr Leben in Bildern Vehse, Carl Eduard. Die Höfe zu Hessen Knetsch: Das Haus Brabant
Kühn, Joachim: Das Ende einer Dynastie (Kurhessische Hofgeschichten 1821-1866)
Berl, Heinrich: Ergötzliche Geschichten aus Alt-Baden Berl, Heinrich: Das Badener Tagebuch
Fuss, Margot: Die Chronik der Stefanienstraße
Lemberg, Margret: Gräfin Louise Bose und das Schicksal ihrer Stiftungen und Vermächtnisse Katalog des Bose-Museums
Helas: Architektur in Dresden 1800-1900
Heideloff, Carl: Architectonische Entwürfe und ausgeführte Bauten im byzantinischem und altdeutschem Stil
Wiegand, Werner: Die Herren von Stockhausen der Immenhäuser Linie Köhne, Rolf: Die Albrechtsschlösser zu Dresden-Loschwitz
Haenel, Adam, Gurlitt: Sächsische Herrensitze und Schlösser
Heise: Album der Rittergüter und Schlösser im Königreich Sachsen Beschreibende Darstellung der älteren Bau-und
Kunstdenkmäler des Kgr. Sachsen Hueck: Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuser
Offizielles Mitteilungsblatt des Festungsvereins Königstein e.V.
Als Gardereiter in Dresden, Aus den Lebenserinnerungen K.H. Helbigs
Sächsische Gardereiter und Künstler - Begleitheft zur Ausstellung Rosenhagen: Fritz von Uhde Orsini: Fritz von Uhde
Bildnachweis: alle Bilder Archiv des Verfassers
Bücher von und über den „Seeteufel" Korv-Kptn. Felix Graf von Luckner
Felix Graf von Luckner: Seeteufel
Berns, Ullrich: Auf den Spuren des Seeteufel
Block, P.: Freibeuter des Seekrieges Bunk, Lutz: 50 Klassiker Schiffe Czibulka, Alfons: Die großen Kapitäne
David, Martin: Mit Graf Luckner auf Hoher See
Frankenstein, Norbert: „Seeteufel" Felix Graf Luckner, Wahrheit und Legende
Hinz, Heinrich: Unter Graf Luckner als Obermatrose Knape, Wolfgang: Felix Graf Luckner, der Seeteufel aus Sachsen
Mayer, Anton: 1000 Jahre Seefahrt o.V. Das Neue Universum, 40. Jahrg.
o.V. Auf der Fährte des „Seeadlers", SOS Nr. 21 o.V. Seeteufel und Skagerrak
Scheer, Reinhard: Die deutsche Flotte in großer Zeit Schenk, Hans D.: Graf Luckners „Seeadler"
Schoen, Walter: Auf Kaperkurs Schroeder, Hans: Luckner-Jahrbuch 1925 und 1926
Seilkopf, Wolfgang: Aus dem Leben des Seeteufel Walter, John: Piraten des Kaisers
Warnke, Heinrich: Das war Graf Luckner Zatorski, Kapitän W.:Es kämpften Männer und nicht Schiffe
Bücher mit Beiträgen über den Lucknerschatz auf Mopelia
Frankenstein, Norbert: Mythos Gold
Lasa, Rolf: Piraten, Träumer, Schätze Ostler, Reinhold: Verborgenen Schätzen auf der Spur
Reitz, Manfred: Verschollenes Gold Seuren, G: Schatzsucher
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